Ein Umzug kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern vor allem eines: Liquidität. Neben der ersten Miete und den Umzugskosten schlägt meist die Mietkaution mit bis zu drei Monatskaltmieten ordentlich zu Buche. Eine Mietbürgschaft (auch Mietkautionsbürgschaft genannt) verspricht hier schnelle Abhilfe.
Doch ist es immer sinnvoll, auf die klassische Barkaution zu verzichten? In diesem Ratgeber erfährst du, wie eine Mietbürgschaft funktioniert und warum sie für viele Mieter der entscheidende Joker beim Umzug ist.
Was ist eine Mietbürgschaft eigentlich?
Einfach erklärt: Bei einer Mietbürgschaft hinterlegst du kein Bargeld auf einem Kautionskonto. Stattdessen springt eine Bank oder eine Versicherung als Bürge ein. Dein Vermieter erhält eine Urkunde als Sicherheit. Sollte es später zu berechtigten Forderungen kommen, garantiert der Bürge für die Summe.
Die klaren Vorteile für dich als Mieter
- Sofortige Liquidität: Du behältst dein Erspartes auf dem Konto und kannst es für neue Möbel oder die Renovierung nutzen.
- Finanzieller Spielraum: Besonders wenn die alte Kaution noch nicht zurückgezahlt wurde, überbrückst du mit einer Bürgschaft den finanziellen Engpass.
- Geringe laufende Kosten: Statt einer hohen Einmalzahlung zahlst du lediglich einen kleinen jährlichen Beitrag.
- Akzeptanz: Professionelle Anbieter werden von den meisten Vermietern und Hausverwaltungen problemlos akzeptiert.
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Gibt es auch Nachteile?
Wie bei jedem Finanzprodukt solltest du auch bei der Mietkautionsbürgschaft die Kehrseite kennen:
- Kein Sparen: Die jährlichen Gebühren sind eine Dienstleistungsgebühr. Anders als bei der Barkaution erhältst du dieses Geld am Ende des Mietverhältnisses nicht zurück.
- Bonitätsprüfung: Um eine Bürgschaft zu erhalten, führen die Anbieter eine Schufa-Prüfung durch.
- Langfristige Kosten: Wer plant, Jahrzehnte in der Wohnung zu bleiben, fährt mit einer Barkaution auf lange Sicht günstiger.
Worauf Vermieter bei der Bürgschaft achten
Für Vermieter zählt vor allem die Sicherheit. Eine Bürgschaft einer namhaften Versicherung bietet oft sogar mehr Sicherheit als ein privates Sparbuch, da die Auszahlung im Schadensfall rechtssicher und schnell erfolgt. Zudem entfällt für den Vermieter der Verwaltungsaufwand für ein Kautionskonto.
Unser Fazit
Die Mietbürgschaft ist das ideale Tool für alle, die beim Umzug finanziell flexibel bleiben wollen. Sie ist besonders sinnvoll, wenn das Kapital gerade anderweitig benötigt wird oder man nicht monatelang auf die Rückzahlung der alten Kaution warten kann. Vergleiche die Anbieter aber genau, um den besten Tarif für deine Situation zu finden.
FAQ zur Mietbürgschaft
Kostet der Abschluss einer Mietbürgschaft viel Zeit?
Nein, bei modernen Anbietern erhältst du die Bestätigung oft innerhalb weniger Minuten online.
Kann ich eine bestehende Barkaution umwandeln?
Ja, das ist oft möglich, wenn dein Vermieter zustimmt. So holst du dir dein bereits hinterlegtes Geld einfach zurück.
