Was ist eine Indexmiete?
Bei einer Indexmiete vereinbaren Vermieter und Mieter im Mietvertrag, dass sich die Kaltmiete an der allgemeinen Preisentwicklung orientiert. Als Maßstab dient der Verbraucherpreisindex (VPI), der monatlich vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wird.
Wie funktioniert die Erhöhung?
Steigen die Lebenshaltungskosten (Inflation), darf der Vermieter die Miete im gleichen prozentualen Verhältnis anheben. Dabei gelten jedoch klare Regeln:
- Schriftform: Der Vermieter muss die Erhöhung schriftlich erklären und die Änderung des Index genau vorrechnen.
- Einjahresfrist: Die Miete muss jeweils mindestens ein Jahr unverändert bleiben.
- Keine weiteren Erhöhungen: Während eines Indexmietvertrags sind andere Mieterhöhungen (z. B. Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete) ausgeschlossen.
Vorteile und Nachteile
Für Mieter bietet die Indexmiete Planungssicherheit in Zeiten niedriger Inflation, kann aber bei stark steigenden Preisen zu einer Belastung werden. Vermieter schätzen den geringen administrativen Aufwand, da keine aufwendigen Vergleichsmieten recherchiert werden müssen.
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