Warum ist ein Übergabeprotokoll wichtig?
Ein Übergabeprotokoll hält den genauen Zustand einer Immobilie zum Zeitpunkt der Übergabe fest. Es dient sowohl dem Mieter als auch dem Vermieter als rechtliche Absicherung. So kann beim späteren Auszug zweifelsfrei nachgewiesen werden, welche Schäden bereits vorhanden waren und welche neu hinzugekommen sind.
Was muss im Protokoll stehen?
Ein rechtssicheres Protokoll sollte mindestens folgende Punkte enthalten:
- Zählerstände: Strom, Wasser, Gas und ggf. Heizkostenverteiler.
- Schlüssel: Anzahl und Art der übergebenen Schlüssel (Haustür, Wohnung, Keller, Briefkasten).
- Mängel: Kratzer im Parkett, Flecken an der Wand, defekte Steckdosen oder Sprünge in Fliesen.
- Zustand der Räume: Sauberkeit und Renovierungsstatus (frisch gestrichen?).
- Funktionstests: Funktionieren alle Fenster, Türen und Küchengeräte?
Rechtliche Bedeutung
Unterschreiben beide Parteien das Protokoll, gilt der darin beschriebene Zustand als akzeptiert. Der Vermieter kann später keine Mängel geltend machen, die im Protokoll nicht aufgeführt sind (sofern es sich nicht um “versteckte Mängel” handelt). Für den Mieter ist es die beste Versicherung, um seine Mietkaution in voller Höhe zurückzuerhalten.
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