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Obhutspflicht

Gesetzliche Verpflichtung des Mieters, die Mietsache sorgsam zu behandeln.

Rechtsgrundbasis Sorgfaltspflicht
Beispiele Lüften & Heizen

Was ist die Obhutspflicht?

Die Obhutspflicht ist eine vertragliche Nebenpflicht des Mieters. Sie besagt, dass der Mieter die ihm überlassenen Wohnräume pfleglich behandeln und vor Schäden bewahren muss. Er muss alles zumutbare tun, um eine Verschlechterung der Bausubstanz zu verhindern.

Typische Pflichten des Mieters:

  • Lüften und Heizen: Zur Vermeidung von Schimmelbildung.
  • Schutz bei Frost: Wasserleitungen vor dem Einfrieren schützen.
  • Meldepflicht: Schäden (z.B. ein tropfender Hahn oder ein kleiner Wasserschaden) müssen dem Vermieter sofort gemeldet werden.
  • Sicherung: Fenster und Türen bei längerer Abwesenheit oder Unwetter schließen.
⚠️ Haftungsrisiko: Verletzt der Mieter seine Obhutspflicht (z.B. durch Dauerkippen der Fenster im Winter oder Nichtmeldung eines Schadens), kann er für die daraus resultierenden Folgeschäden schadenersatzpflichtig gemacht werden.

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