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Richtig Dübeln – Welche Wand hält was?

23.02.2026 • Redaktion Suchprofil24
Illustration zur richtigen Auswahl von Dübeln für verschiedene Wandarten: Betonwand, Ziegel-Mauerwerk, Rigips-Gipskarton und Verputz-Gipswand, jeweils mit passenden Dübeltypen und deren Anwendungsbereichen.

Richtig Dübeln: Welche Wand hält was?

Ein Bild, ein schweres Regal oder der neue Spiegel – nichts ist ärgerlicher als ein Dübel, der aus der Wand bricht. Wer die Unterschiede zwischen Gipskarton, Beton und Ziegel kennt, bohrt entspannter. In diesem Ratgeber zeigen wir Dir, wie Du für jede Wand den richtigen Halt findest.

Die drei wichtigsten Dübel-Arten

Für 90 % Deiner Projekte in der neuen Wohnung reichen diese drei Typen aus:

Der Allrounder

Spreizdübel / Allzweckdübel

Verknotet sich in Hohlräumen und spreizt in Vollbaustoffen. Perfekt für fast alles.

Für Trockenbau

Gipskartondübel (Schnecken)

Wird ohne Vorbohren direkt in die Gipsplatte geschraubt. Hält Bilder und leichte Lampen.

Für schwere Lasten

Hohlraum-Metalldübel

Für Küchenschränke an Rigipswänden. Spreizt sich großflächig hinter der Platte auf.

Der Klopftest: Unterschied zwischen Gipskarton und Massivwand

Infografik: So erkennst Du Deine Wandart durch einfaches Klopfen.

Schritt 1: Die Wand-Analyse

Bevor Du den Bohrer ansetzt, musst Du wissen, was sich hinter der Tapete verbirgt. Davon hängt ab, welchen Dübel und welche Bohrmaschine Du benötigst.

  • Hohlwand (Gipskarton): Es klingt dumpf und hohl. Hier brauchst Du spezielle Gipskartondübel oder Hohlraumdübel. Ein normaler Akkuschrauber reicht meist aus.
  • Massivwand (Beton/Ziegel): Es klingt hart und hell. Hier ist oft ein Schlagbohrer oder Bohrhammer nötig. Standard-Spreizdübel sind hier die richtige Wahl.
⚠️ Sicherheit geht vor!

Egal welche Wand: Nutze immer einen Leitungssucher. Besonders in der Nähe von Steckdosen und Lichtschaltern verlaufen Kabel oft senkrecht oder waagerecht.

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Schritt-für-Schritt zum perfekten Halt

1

Anzeichnen & Prüfen

Markiere Dein Bohrloch mit einem Bleistift. Benutze den Leitungssucher, um sicherzustellen, dass keine Strom- oder Wasserleitungen im Weg liegen.

2

Richtig Bohren

Wähle den Bohrer passend zum Dübel-Durchmesser (z.B. 8er Bohrer für 8er Dübel). Bohre so tief, wie der Dübel lang ist (plus ca. 10 mm). Puste das Bohrloch kurz aus oder sauge es mit dem Staubsauger ab.

3

Dübel einsetzen & Schrauben

Drücke den Dübel in das Loch. Er sollte bündig mit der Wand abschließen (ggf. vorsichtig mit dem Hammer nachhelfen). Drehe nun die Schraube ein, bis sie fest sitzt. Der Dübel spreizt sich nun im Material fest.

💡

Profi-Tipp: Klebe ein Post-it oder einen kleinen Umschlag direkt unter die Markierung, um den Bohrstaub direkt aufzufangen. Das spart das Staubsaugen!

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