Lampen anschließen: So bringst Du Licht ins neue Heim
Nach dem Umzug ist das Aufhängen der Lampen eine der ersten Aufgaben. Doch Vorsicht: Bei Strom hört der Spaß auf. Wir zeigen Dir, wie Du sicher und korrekt vorgehst.
Bevor Du startest: Sicherung ausschalten! Prüfe mit einem Phasenprüfer, ob wirklich kein Strom mehr fließt. Wenn Du Dir unsicher bist, beauftrage über unser Branchenbuch einen qualifizierten Elektriker.
Die Kabelfarben verstehen
Infografik: Standard-Kabelfarben in Deutschland
In den meisten modernen Wohnungen triffst Du auf drei Kabeltypen:
- Schwarz oder Braun (L): Die Phase (Stromführend).
- Blau oder Grau (N): Der Neutralleiter.
- Grün-Gelb (PE): Der Schutzleiter (Erdung).
In der Regel verbindest Du Farbe mit Farbe. Der Schutzleiter ist besonders wichtig bei Lampen mit Metallgehäuse.
Das brauchst Du zum Anschließen
Schritt für Schritt zum sicheren Anschluss
Vorbereitung & Bohren
Markiere die Halterung der Lampe an der Decke. Wichtig: Nutze einen Leitungssucher, um sicherzustellen, dass keine Stromleitungen im Weg sind. Bohre die Löcher und setze die passenden Dübel ein.
Abisolieren & Klemmen
Die Kabelenden sollten ca. 5-10 mm freiliegen. Stecke die Drähte nun in die Klemmen (z.B. WAGO). Achte darauf, dass kein blankes Kupfer mehr aus der Klemme herausschaut.
Fixieren & Testen
Befestige die Lampe an der Halterung. Setze das Leuchtmittel ein und schalte die Sicherung wieder ein. Ein kurzer Klick am Lichtschalter – und es werde Licht!
Du traust es Dir doch nicht zu? Schau in unserem Branchenbuch nach Elektrikern in Deiner Nähe.
